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Eine Liebeserklärung

  • Autorenbild: Jennifer Willert
    Jennifer Willert
  • 8. März
  • 2 Min. Lesezeit

Kleine Liebeserklärung für Zwischendurch


Mein Blick richtet sich in die Ferne, diese unendliche Weite, Pastellfarben in Blau, Beige und verschiedenen Brauntönen, die ineinanderlaufen. Dazwischen, in den Rinnen und Mulden, glitzert das Wasser im Sonnenlicht, wie zahlreiche Diamanten. Zu anderen Zeiten, stetiger Wellengang, kleine Wellen rollen über den Sand und ziehen sich wieder zurück. In kontinuierlicher Gleichmäßigkeit... darauf ist Verlass. Ein Kommen, ein Gehen, wie das Leben selbst. Impulse, die ich von Außen aufnehme, wechseln sich mit dem ab, was ich dem Leben wieder zurückgebe. Untrennbar miteinander verbunden. Manchmal ist die See wild, die Wellen schlagen hoch - Vergleichbar mit den Höhen und Tiefen, die auch ich erlebe. Dann heißt es weiter atmen bis es wieder ruhiger wird. Selten ist es windstill und wenn, dann ist es nicht von langer Dauer. Ein bisschen Wind, starker Wind bis hin zu Stürmen klären meinen Verstand. Schnell vorbeiziehende Wolken nehmen so manchen trüben Gedanken mit sich fort. Wenn der Wind Möwengeschrei zu mir trägt, fühle ich mich frei und gleichzeitig weckt es eine starke Sehnsucht in mir auf das, was noch kommen wird. Auf einer hohen Düne stehend gleitet mein Blick über die beeindruckende und weitläufige Dünenlandschaft, die sich wie ein Schutzgürtel um die Hälfte der Insel legt. Davon bin ich immer wieder von Neuem beeindruckt. Der Wind zerzaust mir die Haare und mir steigt der typische Geruch von Seetang und Algen in die Nase.

Da stört es mich auch nicht, dass es mir hier nahezu unmöglich ist meine Haare zu bändigen. Neulich hörte ich den Ausspruch: „Auf Sylt trägt man Friseuren und auf Amrum Haare!“ und ich musste lachen, kann aber dieser Aussage nur voll zustimmen.

Ich trage hier aber nicht nur Haare sondern auch sehr gerne Stulpen. Sie schützen mich sehr gut vor Wind und Kälte. Mittlerweile ist es mir total egal geworden, ob die farbigen Stulpen zu meiner restlichen Kleidung passen. Es interessiert hier Niemanden, wie man durch die Gegend läuft oder was man, wie trägt.

Auch gibt es hier alles, was ich zum täglichen Leben benötige, aber die Auswahl und wann ich es besorgen kann, ist begrenzt. Auch das ist gut so!

Denn diese Tatsache bringt so viel Ruhe und Entspannung.

Nix mehr mit...

… kräftezehrendem Hin und Her oder innerlichem Stress durch „Du hast die Qual der Wahl“


Und in der Nacht, wenn ich im Bett liege und aus dem Schlafzimmerfenster in die Dunkelheit schaue, sehe ich die Strahlen des Leuchtturms, die in aller Regelmäßigkeit ihre Kreise ziehen. Seit dem ersten Tag hier auf der Insel ist ER mein Wächter der Nacht, der mich im Schlaf beschützt. Es hat etwas sehr Tröstliches für mich.

Auch meine Nachbarin, die kleine Mühle möchte ich hier nicht unerwähnt lassen. Wir hegen liebevolle Gefühle füreinander. :)

Ich bin hier auf Amrum angekommen.

Hier habe ich meinen Anker ausgeworfen und auch wenn diese kleine Insel nie meine Heimat war, so fühle ich dennoch eine tiefe Verbundenheit.

Amrum ist für mich mein Seelenort,

hier erlebe ich immer wieder magische Momente und reines Glück.

Und das schon vom ersten Augenblick an, als ich die Insel vor nunmehr elf Jahren betreten habe.


PS:

Gibt es für Euch auch so einen besonderen Ort?

Schreibt mir gerne über WhatsApp oder in den Kommentaren.

 
 
 

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